Posts mit dem Label Nordic-Walking und Walking werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nordic-Walking und Walking werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 30. April 2017

Nordic-Walking und Walking - Teil 10 - KÖRPERHALTUNG / OBERKÖRPER

Beim Gehen / Walken rotieren Schulter und Becken gegeneinander. Das ist perfekt. 

Und am besten funktioniert das, wenn die Wirbelsäule gestreckt ist.

Bei einer leichten Oberkörpervorlage rotieren Schulter und Becken noch gegeneinander. 

Ist die Oberkörpervorlage jedoch zu stark, wird die Rotation verhindert und ist sie noch stärker, werden sogar die Dämpfungseigenschaften der Wirbelsäule eingeschränkt (und der Aufsatzpunkt für den Stock verschiebt sich – zum Nachteil des Trainierenden):    Das würde auch zu zusätzlichen Schwingungen führen, die in den Körper übertragen werden. 
 
Überprüfe daher regelmäßig deine Körperhaltung in Bezug auf Aufrichtung der Wirbelsäule und Oberkörpervorlage.
 

Quelle: Dr. Ronald Burger / Nordic Walker


---



JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de
 ------------- 




Freitag, 28. April 2017

Nordic-Walking und Walking -Rumpf und Fortbewegung - Teil 8

Exkurs: Bewegung, Fortbewegung und Rumpf

Die Körpermitte / Core ist das eigentliche Zentrum für die meisten Bewegungen. 
 
Jede Bewegung, jede Fortbewegung geht von der Körpermitte, vom Rumpf aus: 

Jede größere, nicht isolierte Bewegung Ihren Ursprung im Rumpf, der Körpermitte hat. Das ist natürlich beim Nordic Walking auch der Fall.

Der Rumpf ist das Zentrum des Körpers. Und sorgt neben der Bewegung auch für die Stabilität bzw. sollte – spätestens nach einigen Wochen Training - für Stabilität sorgen. 
 
Der Rumpf, die Körpermitte oder Körperzentrum / Core, ist sowohl die stabile Basis wie auch der Ort für den oder die Bewegungsimpulse.


Rumpfstabilität sorgt für eine verbesserte Verletzungsprophylaxe und verbessert insgesamt die Mobiliät. Der passive Stützapparat wird entlastet.

Die Rücken- und Rumpfmuskeln arbeiten in Muskelschlingen, die den Rumpf wie ein Korsett stützen und vor Verletzungen schützen und Schmerzen vorbeugen.

Eine adäquat auf trainierte Rumpfmuskulatur verteilt die Belastungen in Training und Alltag (Sitzen) besser. Sie stabilisiert die Wirbelsäule. Äußere Kräfte können besser aufgefangen werden. 

Die großen Rumpf- und Rückenmuskeln sind vor allem zuständig für Bewegungen und für die Stützfunktion, während die kleinen tief gelegenen Muskeln (z.B m. Multifidus) die Wirbelsäule (lokal) stabilisieren.

Festzuhalten ist auch: Große Muskeln (z.B. Gesäßmuskulatur) erzeugen große Bewegungen und kleine Muskeln erzeugen kleine und schnelle Bewegungen.

Die Rumpfmuskulatur muss zusätzlich gezielt trainiert werden. Dies ist durch ein Ausdauertraining alleine nicht möglich. Auch ein gezieltes Training für die Vortriebs wirksame Muskulatur (z.B. die erwähnte Gesäßmuskulatur) ist notwendig.
------

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de



 -------------